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Kasualien*
in der St. Ludgeri Gemeinde |
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* Als
Kasualien oder Amtshandlungen bezeichnet man kirchliche Zeremonien
oder Handlungen, die von einem Pfarrer für bestimmte Einzelpersonen
durchgeführt werden. Das
Wort Kasualien ist vom lateinischen casus "der Fall"
abgeleitet - die Kasualien werden sozusagen "im Einzelfall", man kann auch
sagen "bei Bedarf" ausgeführt.
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Sie
finden hier Informationen über
Taufe,
Trauung (Heirat oder Hochzeit) sowie
demnächst auch über die Beerdigung
(Bestattung). Auch die Konfirmation zählt man zu den Kasualien, auch wenn
der Gottesdienst i.d.Regel nicht für Einzelpersonen, sondern für
eine Gruppe gehalten wird.
Die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht erhalten Sie
hier. Bitte drucken Sie das Formular
aus und geben es ausgefüllt ins Gemeindebüro, Am Küsterberg 7, 38442
Wolfsburg.
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Im
Sommer wird in St. Ludgeri die Brunnentaufe gefeiert.
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Die Taufe |
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Hier können Sie die Anmeldung zur Taufe als
pdf-Datei erhalten. |
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Was ist die Taufe? |
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Viele
Menschen lassen ihre Kinder taufen, weil sie ahnen oder wissen: Sie können
nicht allein sicherstellen, dass das Leben ihres Kindes gelingt und
glücklich wird.
Mit der Taufe vertrauen sie ihr Kind Gott an, der es auf seinem Lebensweg
begleiten soll. Gottes Segen, der dem Kind in der Taufe zugesprochen wird,
ist das Zeichen dafür, dass unser Leben bei Gott geborgen ist - was auch
geschieht.
Die Taufe ist aber auch der Schritt ins Christin- oder Christsein. Mit der
Taufe wird der Mensch in die christliche Gemeinde, in die Kirche,
aufgenommen und gehört von nun an zu Gott. Diese Zugehörigkeit kann man
nicht verlieren.
Die Taufe ist schließlich das gemeinsame Kennzeichen aller Christinnen und
Christen in der Welt. Sie ist nach protestantischem Glauben die einzige
Voraussetzung, um zu Gott und zur Gemeinde zu gehören. Die Taufe wird mit
Wasser und im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen
Geistes, vollzogen; in dieser Form wird sie von allen christlichen Kirchen
anerkannt.
(Ausnahme: Die Baptisten lehnen die Kindertaufe ab und verlangen, dass
der Täufling sich bewusst für ein christliches Leben entscheidet. Daher
werden als Kinder Getaufte in baptistischen Gemeinden wiedergetauft).
Auf dem
Foto hält Pastor Keitel den kleinen Kian. |
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Wie
sieht ein Taufgottesdienst aus? |
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Im
Prinzip ist eine Taufe mit Wasser und im Namen des dreieinigen Gottes eine
gültige Taufe; dennoch gibt es in der evangelischen Kirche weitere
Elemente, die für die Taufe unverzichtbar sind: |
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Der
Taufbefehl erinnert uns daran, in wessen Namen und Auftrag wir
taufen.
Jesus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum
geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des
Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles,
was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an
der Welt Ende. Matthäus 28, Verse 18-20 |
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Ein
Mensch wird auf den christlichen Glauben getauft. Was dieser Glaube
beinhaltet, davon spricht das Glaubensbekenntnis. Dabei kommt es
nicht darauf an, alles zu glauben, sondern sich ein Leben lang damit
auseinanderzusetzen.
Das Glaubensbekenntnis lautet:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels
und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen
durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter
Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das
Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren
in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von
dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen. |
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Zum
Christsein gehört der Glaube, das Vertrauen auf Gott (Hebräer 11, Vers
1), wesentlich dazu. Das kann ein Kind noch nicht. Deshalb versprechen
die Eltern bei der Taufe, dass sie ihr Kind christlich erziehen wollen,
damit es eine Chance bekommt, Gott kennen zu lernen und zum Glauben zu
finden.
Die Paten vertreten bei der Taufe die christliche Gemeinde.
Sie stehen dafür ein, dass das Kind in eine Gemeinschaft hineinwächst, die
größer ist als die Familie. Deshalb muss mindestens eine/r der Paten
Mitglied einer christlichen Kirche sein. Aus der Kirche Ausgetretene
dürfen an der Taufe teilnehmen, erhalten aber keine Urkunde über ihr
Patenamt. |
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Fragen an die Eltern und an die Paten
Liebe Eltern!
Ihr Kind ist Ihnen als Gabe Gottes anvertraut. Es soll durch die Taufe zu
Gott gehören. Wollen Sie das Ihre dazu tun, dass in diesem Kind der Glaube
an Jesus Christus wachsen kann, und sind Sie bereit, Ihr Kind in der
Verantwortung vor Gott zu erziehen, so sprechen Sie: Ja, mit Gottes Hilfe.
Liebe Paten!
Wollen Sie als Glieder der christlichen Gemeinde den Eltern bei der
Erfüllung ihrer Aufgabe helfen und für dieses Kind Verantwortung vor Gott
übernehmen, so sprechen Sie: Ja, mit Gottes Hilfe. |
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oben |
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Die
Taufhandlung |
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Bei der
Taufe wird dem Täufling mit der Hand Wasser über den Kopf geschöpft. Dabei
wird sein/ ihr Taufspruch genannt. Der Taufspruch ist ein Wort der Bibel,
das über dem Leben des Täuflings stehen und ihn / sie begleiten soll; der
Taufspruch drückt Gottes Zusage und Zuwendung an diesen Menschen aus. Über
den Taufspruch wird auch in der Regel die Ansprache des Taufgottesdienstes
gehalten. |
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Was
wird benötigt für die
Taufe? |
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Wenn
Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, benötigen wir von Ihnen die
Geburtsurkunde des Kindes oder Ihr Stammbuch - dort kann die
Taufe dann auch eingetragen werden.
Außerdem brauchen wir von allen Paten einen Patenschein.
Ihre Patin / Ihr Pate müssen dazu mit dem zuständigen Pfarramt Kontakt
aufnehmen. Das Pfarramt stellt auf Wunsch einen Patenschein aus
(kostenlos); dieser kann dann im Gemeindebüro abgeholt werden oder wird
per Post zugeschickt.
Rechtzeitig vor der Taufe meldet sich dann Pastor Keitel bei Ihnen, um mit
Ihnen ein Taufgespräch zu führen. Dabei wird der Taufgottesdienst
besprochen (Liedauswahl, Mitwirkung der Paten, Blumenschmuck, Taufspruch)
und Sie haben Gelegenheit, Ihnen wichtige Fragen zu stellen. |
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Der
Taufspruch |
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Der
Taufspruch ist ein Bibelwort, das wie ein Motto oder eine Überschrift über
dem Leben des Täuflings stehen soll. Der Taufspruch bildet meist das Thema
der Ansprache bei der Taufe. Die folgende Auswahl soll Ihnen bei der
Entscheidung für einen Taufspruch helfen; Sie können aber auch selbst in
der Bibel nach einem passenden Bibelvers suchen. Wenn Sie sich für ein
Bibelwort entschieden haben, notieren Sie bitte die Bibelstelle. Bitte
denken Sie auch daran, dass es verschiedene Übersetzungen der Bibel aus
den Ursprachen Hebräisch (Altes Testament) und Griechisch (Neues
Testament) gibt. Wenn Sie einen bestimmten Wortlaut wünschen, sagen Sie
das bitte beim Taufgespräch. Beim Taufgespräch können Sie mit Pastor
Keitel über den Taufspruch sprechen; er kann Ihnen auch helfen, ein
passendes Bibelwort zu finden.
(Vorschläge finden Sie hier.)
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Die Trauung |
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Hier können Sie die Anmeldung zur Trauung als
pdf-Datei erhalten. |
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Liebe braucht keine
Papiere -
doch eine Trauung braucht Dokumente - Termine - Abläufe... |
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Sie
wollen Ja zueinander sagen. Wie schön! Vielleicht schwanken Sie noch, ob
Sie sich auch in der Kirche das Jawort geben wollen.
Dazu möchten wir Ihnen Mut machen. Denn wir sind überzeugt: Wenn zu Ihrer
Liebe der Segen Gottes hinzukommt, dann gelingt das gemeinsame Leben.
Um Gottes Segen für Ihre Lebensgemeinschaft zu erbitten, darum geht es in
der kirchlichen Trauung. Wenn Sie glauben, dass sie Ihnen guttun wird,
haben Sie schon das Entscheidende getan. Die Kirche möchte Ihre Ehe
begleitet. Sollten Sie nicht mehr oder noch nicht Kirchenmitglied sein,
kann Ihre Eheschließung Anlass eines
Eintritts werden. Sie haben auch die Wahl
bei der Gestaltung des Gottesdienstes. Vorschläge zu Liedern und Texten
haben wir auch für Sie zusammengestellt. Näheres erfahren und verabreden
Sie bitte mit Ihrem Pastor Keitel. |
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Notwendiges für die
standesamtliche Trauung
- Stammbuch der Eltern
- Geburts- oder Abstammungsurkunden beider Partner
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Meldebescheinigung Ihres Einwohnermeldeamtes
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Evtl.
bis zu zwei Trauzeugen (seit 1998 sind sie nicht mehr zwingend nötig)
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Notwendiges für die
kirchliche Trauung
- Heiratsurkunde, diese erhalten Sie nach der standesamtlichen Trauung vom
Standesamt.
- Falls Ihre Traukirche nicht Ihre Heimatkirchengemeinde ist, benötigen
Sie einen Entlassungsschein (Dimissoriale) von der Kirchengemeinde Ihres
ersten Wohnsitzes. Zur Trauung selbst bringen Sie bitte das Stammbuch mit.
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oben |
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Das
Traugespräch |
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mit
Pastor Keitel, der Sie trauen soll: Dieses Gespräch dient - falls das noch
nicht der Fall ist - dem gegenseitigen Kennenlernen. Vom Traugespräch
hängt ab, ob Ihr Festtag auch so verläuft wie Sie sich das erhoffen. Sie
selbst können dazu eine Menge beitragen. Je mehr Sie sich zu erkennen
geben, umso besser kann sich Pastor Keitel ein Bild von Ihnen machen, und
das bedeutet für die Traupredigt: umso persönlicher kann sie abgefasst
werden. Bedenken Sie, dass die Traupredigt für den Pastor eine schwierige
Gratwanderung ist. Einerseits ist sie eine recht private Rede zu einem
sehr intimen Vorgang: zwei Menschen wollen ihr Leben miteinander teilen,
und er soll Ihnen dazu etwas sagen, was Ihnen dabei helfen kann.
Andererseits ist jede
Traupredigt auch eine öffentliche Rede. Außenstehende sind mit dabei,
nicht nur Eltern und Geschwister, sondern auch Freunde und ggf. Nachbarn.
Nun muss der Pastor die Predigt so abfassen, dass sie einerseits
persönlich auf Sie zugeschnitten ist, andererseits aber Ihre Würde, Ihre
Intimität, Ihr Persönlichstes nicht verletzt wird. Und dabei können Sie
ihm behilflich sein - in Ihrem eigenen Interesse.
Erzählen Sie von den Anfängen Ihrer Liebe und scheuen Sie sich
nicht. Wie Sie sich kennen lernten. Erzählen Sie auch, wo es evt.
schwierig wurde. Markieren Sie, was aus Ihrer Sicht in die Traupredigt
eingehen kann und was nicht. |
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Andere Fragen, die Sie im Vorfeld
miteinander durchdenken sollten:
- Möchten Sie
Kinder haben?
- Was könnten Kinder für Sie bedeuten (in der Gegenwart und später im
Alter)?
- Welches ist für Sie bisher die glücklichste Zeit im Leben gewesen?
- Was ist für Sie ganz persönlich Glück?
- (Auch wenn es hier zunächst fremd erscheinen mag als Frage:) Wie müssten
Sie leben, um am
Ende später einmal "selig sterben" zu können?
- Wie regeln Sie die Verteilung von Haushaltsaufgaben ohne in einen
unseligen
"Arbeitsverteilungskampf" zu geraten?
- Was bedeutet Ihnen Gott und wie stellen Sie sich ihn vor?
- Haben Sie schon einmal erfahren, wie Sie durch Glauben einen Ausweg aus
einer völlig verfahrenen Situation gefunden haben?
Die
Beantwortung der Fragen ist kein Muss. Es sind Denkanstöße, die zur
Klärung der Situation helfen können, damit Ihr Festtag zu dem Fest wird,
was Sie sich für den "offiziellen" Anfang Ihrer gemeinsamen Zeit erhoffen.
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Was Sie noch besprechen
sollten:
- Auswahl des
Trauspruches, der Grundlage der Ansprache sein wird
(Vorschläge finden Sie hier)
- Auswahl von Kirchenmusik und Kirchenliedern
(Vorschläge
finden Sie hier)
- Die mögliche
Mitwirkung von Freunden und Verwandten bei Lesungen und Gebeten
- Die Bestimmung
des Verwendungszwecks der Kollekte
- Blumenschmuck
in der Kirche
- Parkmöglichkeit bei der Kirche
- Besprechung der Zeitpunkte, zu denen in der Kirche fotografiert /
gefilmt werden kann |
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Ihre
Hochzeit ist einmalig, nicht wiederholbar!
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